Mit wegweisenden Therapien
komplexen Erkrankungen begegnen

AMITS MUTMACH-GESCHICHTE
ZURÜCK INS LEBEN MIT SCHWEREM ASTHMA

Schweres unkontrolliertes Asthma hat Amits Leben stark verändert. Jetzt, da sie ihr Asthma besser unter Kontrolle hat, hat sie einen neuen Karriereweg eingeschlagen.




Amit war schon immer gerne aktiv. Von klein auf turnte sie und hatte als Teenager großen Spaß am Schwimmen und am Laufen.

Im Alter von 18 Jahren bemerkte sie, dass sie nach dem Joggen immer husten musste. Sie suchte ihren Arzt auf, der leichtes Asthma diagnostizierte. Ein Jahr später, als sie gerade dem Militär beigetreten war (Amit stammt aus Israel, wo für Frauen eine allgemeine Wehrpflicht gilt), erlebte Amit ihren ersten schweren Asthmaanfall.

„Ein Asthmaanfall fühlt sich an, als ob man keine Luft bekommt. Das ist sehr beängstigend und die stressigste Situation, in der ich je war. Man ist einfach hilflos.“

DER WILLE ZUR NORMALITÄT:
„ASTHMA-KONTROLLE IST MÖGLICH"

Die folgenden Wochen waren nicht ganz einfach für Amit. Da sie mehrfach ins Krankenhaus musste, wurde sie schließlich vom Militärdienst befreit.

Allgemein fiel es ihr schwer, sich an das Leben mit schwerem unkontrolliertem Asthma anzupassen. Zu Hause bleiben, um bloß Auslöser zu vermeiden? Sie war jung, wollte mit ihren Freunden ausgehen und weiterhin laufen gehen können! Mit der Zeit begann Amit deshalb, ihre Sichtweise zu verändern. Sie fing an, präzise auf die Einnahme ihrer Medikamente zu achten und beobachtete genau, welche Faktoren bei ihr persönlich zu Asthmaanfällen führten.

Amit ist überzeugt:

„Asthma ist eine Krankheit, die schwierig und gefährlich sein kann, daher ist es für jeden Menschen wichtig, seine eigenen Grenzen zu kennen. Wenn man sich wirklich auf den Umgang mit Asthma konzentriert, kann man die Krankheit unter Kontrolle bringen, anstatt sich von ihr kontrollieren zu lassen.“

AKTIV MIT ASTHMA – AMITS WEG ZURÜCK IN EIN AKTIVES LEBEN

Nachdem sie gelernt hat, wie sie ihre Krankheit besser kontrollieren kann, und inspiriert von der Fürsorge, die sie während ihrer Krankenhausaufenthalte als Patientin erfahren hatte, entschied sich Amit dazu, eine Ausbildung zur Krankenschwester zu machen.

Sie erzählt:

„Krankenschwestern haben die Fähigkeit und den echten Wunsch zu helfen. Durch meine vielen Krankenhausaufenthalte in der Vergangenheit konnte ich mir ein gutes Bild vom Pflegeberuf verschaffen."



Durch ihre eigene Erfahrung mit schwerem unkontrolliertem Asthma entwickelte Amit außerdem ein tieferes Verständnis dafür, was Patienten durchmachen – insbesondere solche, die unter Kurzatmigkeit leiden. Das hilft ihr, anderen zu helfen.

Was hält die Zukunft für Amit bereit?

„Ich hoffe, dass ich in zehn Jahren einen Halbmarathon laufen kann. Ich hoffe, dass mein Asthma in zehn Jahren vollständig unter Kontrolle ist und ich ohne jegliche Einschränkungen leben kann.“

MAT-DE-2101909-1.0 (05/2021)